Was da so kommen soll und sollte

Okay, es ist mittlerweile etwas zu spät für gut Vorsätze für das neue Jahr. Trotzdem macht man sich ja immer wieder mal Gedanken, was man sich so vornimmt. Was ich mir auf jeden Fall weiter vornehmen möchte ist das Live-Spielen; da habe ich mir zugegebenermaßen den Narren dran gefressen. Das kommt wohl mit der Musik einher und es ist das, was mir auch zu Road To Kansas-Zeiten schon am meisten Freude bereitet hat. Auch dieses Jahr durfte ich schon einige tolle Konzerte spielen und freue mich auf die, die nach kommen. Was mich bei dieser Sache aber wohl im positiven Sinne etwas bremsen wird, ist die zweite Sache, die ich mir vorgenommen habe: Mein Debüt-Album. Ehrlich gesagt, habe ich da selbst noch keinen wirklichen Plan, wie was in welcher Zeit ablaufen wird/soll. Aktuell habe ich mir vorgenommen, dass ich die Platte (wie meine EP) zuhause aufnehmen werde und irgendwann im Oktober zum Mix und Mastering gebe. Demnach wäre Release zu Beginn des nächsten Jahres, was cool wäre! Gerade die Tatsache, dass ich zuhause aufnehme bringt einige Vor- aber auch Nachteile mit sich.

Vorteile:
– Man kann sich genug Zeit nehmen und die Songs ohne Druck einspielen.
– Demnach sollten auch die Kosten etwas geringer ausfallen.
– Wenn mich nachts ne Idee nicht schlafen lässt, geht man einen Raum weiter und feilt daran.

Nachteile:
– Ich bin bei solchen Sachen sehr akribisch und habe stellenweise Angst, nie fertig zu werden. Klingt dumm, ist aber so.
– Es sitzt niemand neben dir, der dir mal zurufen könnte „hey, spiel den Part doch mal so.“
– Es macht einen wahnsinnig! Das merke ich jetzt schon nach wenigen Tagen, dass sich meine Gedanken rund um die Platte drehen. Da sollte man wohl insgesamt etwas entspannter werden.

Wenn ihr nachlesen wollt, mit was ich gerade so aufnehme bzw. meine EP „Human Circus“ aufgenommen habe, findet ihr die Infos dazu hier.

Wenn ich mir die Zeilen hier nochmal so durchlese, bin ich nach wie vor einfach nur glücklich, dass ich mich vor gut einem Jahr, dazu entschieden haben, dieses Citizen Tim-Ding anzugehen. Da brauch es dann doch mehr als ein paar schlaflose Nächte, um mich wieder davon abzubringen.

Solo-Mucke machen ist geil!